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Analyse der Symmetrie von Kristallpackungskräften unter Nutzung des Tunnelns von Methylprotonen: eine Methode zum eindeutigen Nachweis des magnetischen Jahn-Teller-Effekts in Molekülen

✍ Scribed by Upali A. Jayasooriya; Roderick D. Cannon; Christopher E. Anson; Elisha Karu; Ahmed K. Saad; John P. Bourke; Gordon J. Kearley; Ross P. White


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1998
Tongue
English
Weight
116 KB
Volume
110
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Jüngere Arbeiten über mehrkernige Komplexe von Metallionen mit ungepaarten Elektronen scheinen eine vor einiger Zeit formulierte Hypothese zu bestätigen, nach der solche Komplexe zu struktureller Verzerrung neigen, die zu geringerer Symmetrie führt und auf Spinfrustration oder den magnetischen Jahn-Teller-Effekt zurückzuführen ist. [1] So kristallisiert der Komplex [Cu 4 OCl 6 (OPPh 3 ) 4 ] nach Röntgenbeugungsexperimenten in einem kubischen Gitter, in dem sich die Moleküle an Positionen mit Tetraedersymmetrie befinden, während neuere FTIR-Messungen eine geringere Symmetrie ergaben, die an der Aufspaltung der Schwingungsfrequenz des zentralen Sauerstoffatoms zu erkennen ist. [2] Andere Systeme bilden trigonale Cluster, für die aus Messungen der inelastischen Neutronenstreuung folgt, daû sie bei tiefen Temperaturen nicht als gleichseitige Dreiecke vorliegen. [3] Bevor man jedoch versucht, strukturelle Anomalien auf Kräfte innerhalb des Metallatomclusters zurückzuführen, sollte man klären, in welchem Maûe sie von äuûeren Einflüssen bestimmt sein könnten, die mit den elektronischen Kräften im Zentrum in keinem Zusammenhang stehen, wie Kristallpackungskräften oder sterischen Wechselwirkungen zwischen peripheren Ligandengruppen.

Klassisch geht man dabei so vor, daû man die Strukturen zweier Verbindungen vergleicht, die sich abgesehen von der