Analyse der Mineralquellen von Wiesau in der Oberpfalz
โ Scribed by v. Gorup-Besanez, E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1861
- Weight
- 253 KB
- Volume
- 119
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
Die auf derr Wunsch des gegenwartigen Besitzers der Analyse unterworfenen Quellen des 0110 -Bades bei Wiesau, am ostliclien Abhange des Fichtelgebirges gelegen, genielsen als Ctialybokrenen schon lange eines wohlverdienten heilkrlftigen Rufes, und wenn es ihnen bisher noch nicht gelungen ist , Heilung Sucliende aus weiterer Ferne anzuziehen , so liegt diets, wie die unten folgenden Resultate der Analyse aeigen, sicherlich nicht an ihrer Zusammensetzung, der zu Folge sie sich den kraftigslen Chalybokrenen wurdig anreihen, und einer grolseren Beachtung in arztlicheri Kreisen wertti erscheinen diirften , als ihnen bisher zu Theil geworden.
Nachdenr dievorarbeiteri im October 1858 tin Ort und Stelle ausgefiihrt waren, wurde die Analyse selbsl 1858/59 in meinern Laboratoriom vollendet. Von den analysirten Quellen : der Otto-QueZle, dem Sprudel und der Wiesen-Quelle werden die beiden ersteren getrunken und auch zu Badern benutzt, wahrend die erst kurzlich neugefarste Wiesenquelle nur zu Badern Anwendung findet. Die Otto-Quelle wird auch versendet.
1 ) Analyse der
Otto -Que2le. Die Olto-Quelle ist in Holz gefafst. Es erheben sich R U S ihr fortwiihrend Gasblnsen, doch ist die Gasentwirkelung eine mehr stolweise. War die Quelle langere Zeit rnit einem Deckel bedeckt gewesen, so ist beim Wegnehrnen des Derkels ein deutlicher Geruch nach Schwefelwasserstoff wahrzunehmen. Das Wasser der Quelle, durch ein weifses Trinkglas betrachtet,
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Die Bildung einer in die Gruppe der Sauren gehorigen Verbindung hat G e r h a r d t \*> bei Einwirkung von Chlorothyl auf Schwefelblei beobachtet. Ich habe in dieser Richtung bis jetzt nur wenig Versuche angestellt und habe nur beobachtet, dafs Chlorbenzoyl von gasformigem Schwefelwasserstoff nicht