337 nur mehr fur bestimmte Falle brauchbar. Bei einer Concentration z. B. von 2,OO sp. Gew. nahert sich seine Wirbng der combinirten von Jod und Schwefelsiiure. Es farbt nun die Baumwollfasern aufs schonste dunkelblau und veranlarst bei vielen dasselbe Aufquellen der Verdickungsschichten, wie Schwef
Ammonium-silicat, IV.: Über Alterung und Umschlag des Kieselsäure-Gels und über den Lösungsvorgang der Kieselsäure in Ammoniak
✍ Scribed by Schwarz, Robert ;Liede, Otto
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1920
- Weight
- 457 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Die bisherigen Untersuchungen I) uber das Amrnooium-silicat haben gezeigt, daB die A u f l o s u n g der K i e s e l s i i u r e d u r c h w a B r i g e s A m m o n i a k in bestimmter Weise von verschiedeneo Faktoren beein-flul3t wird. Als der sowobl hinsichtlich der geliisten Menge wie auch hinsichtlich des Endzustandes in Losung am stirrksten hervortretende Faktor wurde der W a s s e r g e h a l t erkaont. DaB auch B i l d u n g s a r t und A l t e r der Kieselaiiure bei . dem Vorgaoge eine Rolle zu spielen scheinen, muBte ebenfalls aus einigen Versuchen geschlossen werden.
Der eingehenderen Bearbeitung dieser Punkte haben wir uns nunmehr zugewendet und uns gleichzeitig bemiiht, die schon genauer verfolgte Frage nach der Abhiingigkeit vom Wasjergehalt noch weiter zu kliiren.
Weiterhin versuchten wir, einen Einblick i n den Cosungsvorgang zu bekommen. Hierbei galt es vor allem festzustellen, ob der erreichte molekulardisperse Zustand der Kieselsirure durch allrn%hliche, imrne'r weitergehende Zerteilung uber den kolloiden Zustand erreicht wird, oder ob die kolloiden Aoteile der Liisung sekundar durch eine Hydrolyse des Silicates etwa im Sinne einer Gleichuog .wie: (NH4)2 Si O3 + 2 HZ 0 = 2 (NH4)OH + IJS 0 + koll. SiOa auftreten. D e r E i n f l u B d e s U m s c h l a g p u n k t e s u n d d e r A l t e r u n g . Die nugenfalligste 'Erscheinung bei der Eotwisserung eines Kieselsaure-Gels ist der ~U m s c h l a g p u u k t ~ v a B e m m e l e n s ' ), in dern die durchsicbtige, glasartige Masse sich opal zu triiben beginnt. ES erhob sich die Frage, ob die Verinderungen, welche die Kieselsaure in diesem Punkte erleidet, sich bei dem AuflosuogsprozeB und im ge-liisten Zuatande irgendwie bemerkbar machen wiirden. Die zur Klarung dieser Frage unternommeneo Versuche, bei denen gleicbzeitig auch die Alterungserscheinungen mit i n Betracht gezogen werden konnten, stellten wir mit einem aus Siiiciumtetrachlorid durch Hydrolyse mit Wasser von 15" erhaltenem Gel an, d a s
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