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Aminomethylenphosphonsäuren als Korrosionsinhibitoren für Aluminiumpigmente in wäßrigen Medien

✍ Scribed by Prof. Dr. B. Müller; Dipl.-Ing. (FH) K. Franze


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1994
Tongue
German
Weight
719 KB
Volume
45
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Blättchenförmige Aluminiumpigmente (Aluminiumgehalt >99,5%) werden in alkalischen Gemischen aus Wasser und Butylglykol korrodiert. Durch Aminomethylenphosphonsäuren wird these Korrosionsreaktion inhibiert. Der zeitliche Verlauf der Korrosion wird durch gasvolumetrische; Bestimmung des entstehenden Wasserstoffs ermittelt. Der direkte Vergleich von Aminomethylenphosphonsäuren mit strukturanalogen Aminomethylencarbonsäuren ergibt, daß die Phosphonsäuregruppe deutlich besser korrosionsinhibierend wirkt als die Carbonsäuregruppe. In beiden Fällen sind die eigentlichen Korrosionsinhibitoren relativ leicht lösliche Aluminium(III)‐Chelatkomplexe, die sich durch chemische Reaktion der Aminomethylenphosphon‐ bzw. ‐carbonsäuren mit der Aluminiumoberfläche bilden. Dies wird durch Messung der Konzentration von gelöstem Aluminium(III) im Korrosionsmedium durch Atomabsorptionsspektroskopie und durch den Einsatz von Aluminium(III)‐Chelatkomplexen als Korrosionsinhibitoren nachgewiesen.


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