Aminolyse als Hilfsmittel bei der chemischen Analyse von Kunstharzen
✍ Scribed by Kappelmeier, C. P. A.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1955
- Weight
- 266 KB
- Volume
- 57
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Diese Versuchsreihen besagen nichts iiber das Kalkbindevermogen der hier angewendeten Phosphatsalze. Es sei kurz darauf hingewiesen, dal3 den einschlagigen Arheiten nach das Tripolyphosphat gegeniiber dem Pyrophosphat etwa das 2.8fach groBere Kallcbindevermogen aufweist. U m Restwerte hinsichtlich des Kalk-sowie Eisenbindevermogens zu erreichen. ist daher mit gut abgestimmten Phosphat-Gemischen bei ausreichenden Mengen zu arbeiten.
Die beschriebenen Versuchsanordnuilgen haben sich zum Erkennen, ob das jeweilig angewendete Waschmittel durch Abfangen der im Wasser befindlichen bzw. der durch den Wascheschmutz i n die Waschbader eingeibrachten Eisen-Anteile ein gutes Weil3 der Wasche erreichen lafit. als recht brauchbar erwiesen. Zrisnmnzcnfn~srrr~g Aufgabe vorstehender Ausfuhrungen war es, das Verhalten van eisenhaltigem Wasser gegen 4lkalieii. Phosphate und konfektionierte Waschmittel niher zu untersuchen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dai3 Gewebe mit Eisen-(K0st)Einlagerungen beim Bleichen mit Wasserstoffsuperoxyd eine starke De-polymerisation erfahren. Weiterhin wurde gefunden, dafl bei Anwendung von polymeren Phosphaten in sodaalkalischen Peroxydbadern (pH-Werte von etwa 10.6 bis 10.8) eine starkere Sauerstoff-Abspaltung eintritt. Konzentrationsreihen gaben Aufsdllui3 iiber das unterschiedliche Eisenbin.devermogen einiger Phosphate in sodaalkalischer Losung bei verschiedenen Temperaturen. Als aufschluflreich sind die Ergebnisse iiber das Ablijsevermogen von Eisen-Abscheidung aus Textilien zu bezeichnen. Die besten Werte fur das Eisenbindevermogen wurden bei Anwendung in dem pH-Bereich der Phosphate -9.2 bis 9.7gefunden, wahrend die Entfernbarkeit des Eisens durch Phosphate bei Zusatz von Soda -pH 10.5 bis 10.9weniger gunstig verlief. Das Eiserubindevermogen im Hanrlel befindlicher E.inweichsowie selbsttabijger Waschmittel ist nach der van uns ausgearbeiteten Arbeitsmethode im Laboratorium in kiirzester Zeit zu ermitteln, wo'bei in Gegeniiberstellung zu Praxisversuchen eine gute Ubere,instimmung gefunden wurde. Bedeutungsvoll fur da,s Eisenbindevermijgen ist die Beschaffenheit des Wassers, d. h. ob Weich-oder Hartwasser Anwendung findet, da durch die Hartebildner eine zusitzliche starkere Belastung der Waschmittel-Gemische stattfindet. '' Unter experimenteller Mitarbeit van Frl. J. F. Boom und J. Mostcrt. FETTE . SEIFEN ' ANSTRICHMITTEL
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