Alkoholytische, phenolytische und hydrolytische Spaltung organischer Verbindungen durch Katalysatoren (II. Mitteil.)
✍ Scribed by Houben, J. ;Fischer, Walter
- Book ID
- 102781087
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1931
- Weight
- 725 KB
- Volume
- 64
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Die Erhobung der Menge des Katalysators vergrol3ert also die Ausbeute an leichten Fraktionen. Durch nochmalige Destillation der I. Fraktion mit. Hilfe eines Dephlegmators wurden die Siedepunkts-Grenzen einander sehr geniihert; es g h g fast alles zwischen 790 und 830 iiber. Beim Behandeln rnit Schwefelsaure bleibt etwa 1/3 unangegriffen als leichte olige Schicht, Sdp. 80-tho; df,8 = 0.7776; diese ist augenscheinlich Cyclohexan. Der aromatische Kohlenwasserstoff envies sich als Ben zol , charakterisiert als. m-Dinitro-benzol (Schmp. 90". Die zweite Fraktion besteht fast ganz aus. Anilin, das durch weitere Destillation als 01, dj: = r.0123, abgeschieden wurde und in Acetanilid, Schmp. I I ~-I I ~~, iibergefiihrt wurde. In der 2. Fraktion wurde neben Anilin ein sich mit diesem nicht mischendes 01 aufgefunden, welches sich als ein mit Schwefelsaure nicht reagierender Kohlenwasserstoff envies und nach Behandlung rnit Schwefelsaure bei 228-230@' siedete. Seine unbedeutende Menge (beim Versuch XI nur Spuren) erlaubten keine nahere Kennzeichnung; vielleicht handelte es sich ll~n Di-cyclohexyl, Der schwere Riickstand von der Destillation der 2. Fraktion sowie die ganze-3. Fraktion zeigten nach Umkrystallisier?n aus Alkohol den Schmp. 540.