## Abstract Es wird die Isolierung von β‐Yohimbin aus den Wurzeln von Rauwolfia canescens __L__. beschrieben.
Alkaloide aus den Blättern von Rauwolfia canescens L. 4. Mitteilung über Rauwolfia-Alkaloide
✍ Scribed by A. Stoll; A. Hofmann; R. Brunner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1955
- Tongue
- German
- Weight
- 795 KB
- Volume
- 38
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
His anhin ist nur ein einziges Alkaloid aus den Blattern von R a u w o l f i a c a n e s c e n s L., einer in Indien und Australien heimischen Rauwolfia-Art, in kristallisierter Form isoliert worden2). Dieses Alkaloid, das zuerst unter dem Namen Rauwolscin beschrieben wurde, ist ein Isomeres des Yohimbins. Kiirzlich konnte gezeigt werden, dass Rauwolscin mit a-Yohimbin identisch ist3), Bei der Weiterfiihrung unserer Untersuchungen iiber Rauwolfia-Alkaloide extrahierten wir auch die Alkaloide aus Blattern yon Rauwolfia canescens, die im Government House Garden, Madras, gesammelt worden waren.
Sie wurden dem einen von uns ( A . St.) anlasslich einer Indienreise von seinem Gastgeber, dem damaligen Gouverneur Ton Madras, Seiner f urstlichen Hoheit dem Maharaja von Bhavnagar, zur Verfugung gestrllt.
Aus dem rohen, in einer Ausbeute von rund 2,5 % der getrockneten Blatter anfallenden Alkaloidgemisch trennten wir das cc-Yohimbin nach dem von A . Nookerjee2) angegebenen Verfahren in Form des in Alkohol sehr schwer loslichen Oxalats ah. Yer grossere Teil der Alkaloidfraktion bildete jedoch leicht liisliche Oxalate und musste demnach noch andere Alkaloide enthalten. Mittels der chromatographischen Adsorptionsmethode, wobei Aluminiumoxyd als Saulenmaterial und Benzol, dem steigende Mengen Alkohol zugesetzt waren, als Losungsmittel dienten, liessen sich aus den freigesetzten Alkaloiden der Oxalat-Mutterlauge neben ziusiitzlichen Mengen a-Yohimbin noch vier weitere Alkaloide abtrennen. Zwei davon erwiesen sich als identisch mit bereits bekannten Verbindungen, waihrend die beiden andern unseres Wissens neu sind.
Rricin. Mit abs. Benzol wurde bei der Chromatographie ein einheitliches Alkaloid eluicrt, das aus &her otler aus wasserigem Alkohol in farblosen, kristallosungsrnittelfrcien Nadeln kristallisiert ; Smp. 190 O (Zers.). Die Werte der Elementaranalyse und der potentiometrischen Titration entsprechen der Formel C22H,,0,N2. Das Alkaloid zeigt ein spez. Dreh-
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