𝔖 Bobbio Scriptorium
✦   LIBER   ✦

Albrecht Bethe

✍ Scribed by Rudolf Thauer


Publisher
Springer
Year
1955
Tongue
English
Weight
930 KB
Volume
261
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


ALBBWCI~~ BV~THE "l'. ùFände man nicht Befriedigung in dem Suchen nach Erkenntnis, man würde die Hände verzweifelnd in den Schoß legen und sagen: Es ist zu schwer für uns Menschen." Diese Worte schrieb der sechsundzwanzigjährige ALBRECHT B]~TI{E unter die dritte und letzte Mitteilung seiner Arbeit über das Zentralnervensystem von Carcinus Maenas 1 ich aber möchte sie an den Anfang dieses l~achrufes setzen, weil sie Werk und Wirken des Physio]ogen _~BRECHT BETHE besser verstehen lassen als all das, was wir, seine Schüler und Mitarbeiter, heute sagen könnten. AL-BI¢]~CttT BETHE hat sich die Freude an dem Suchen nach Erkenntnis bis in sein hohes Alter bewahrt; ja, sie galt ihm Zeit seines Lebens mehr als die gewonnene Erkenntnis selbst. Nur so ist es zu verstehen, daß er nie verzweifelte, daß nie der Schatten quälenden Ehrgeizes oder fanatischen Ernstes sein Wesen und Wirken verdunkelte daß physiologische Forschung, wie er selbst oft sagte, für ihn nie etwas anderes als ein geliebter, wenn auch mit Leidenschaft betriebener Sport gewesen ist. Das gab ihm die Unabhängigkeit und die Sicherheit, auf das tumultvolle, vom Ehrgeiz beherrschte Treiben mancher seiner Weggenossen mit stillem Lächeln oder auch zynischem Spott herabzusehen das gab ihm die innere Freiheit, eigene Irrtümer einzugestehen und sich an den Erfolgen anderer auch dann zu erfreuen, wenn seine eigenen Leistungen durch sie an Glanz oder Wert verloren. Eine solche Persönlichkeit konnte auf die Dauer ihre Anziehungskraft auf die jüngere Generation, die in eine durch Ehrgeiz und Konkurrenzkampf gebrandmarkte Zeit hineingeboren war, nicht verfehlen und so hat in den letzten Jahrzehnten gar mancher seinen Weg zu dem alten Mann in Frankfurt gefunden, der ihn und seine Einstellung zur wissenschaftlichen Arbeit früher nicht verstanden, jedoch mit zunehmendem eigenen Alter erkannt hatte, daß Forschen nur dann Freude macht, wenn es im B~.THEschen Sinne betrieben wird. Die Anziehungskraft, die ALBRECHT BETIIE vor allem in den letzten Jahren auf uns Jüngere ausübte, hatte jedoch noch eine andere Wurzel: Wir, die wir uns mit ein bißchen Bitterkeit und ein bißchen Stolz 1 Arch. f. mikroskop. Anatomie 51, 450 (1898).


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882 S w e t l a n a . Nach Berucksichtigung der 2l-Storungen von 1922-27 -ergibt sich die Eph.-Korr. d a = -P I , Ad= + 1'. Die letzte (zweite) beobachtete Opposition 1920 wurde vollig dargestellt. Der Planet, der seit 1920 nicht gesucht wurde, solltc nicht weit von7 Ort stehen. Heobachtung ist drin