Aktuelle Beurteilung ernährungswissenschaftlicher Aspekte der Linolensäuren
✍ Scribed by Lands, William E. M.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1984
- Weight
- 459 KB
- Volume
- 86
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Der Linolensaure-(n-3)-Typ hat viele metabolische und chemische Eigenschaften, die denen des Linolsaure-(n-(i)-Typs hnlich sind. Aktivierung zu &A-&tern und Veresterung mit Lipiden lauft relativ unabhhgig von der n-3-oder n-6-Struktur ab. Beide Arten mehrfach ungesattigter Nahrungsfettsauren konnen anscheinend den Serumcholesterinspiegel erniedrigen und einige Riskofaktoren kardiovaskuliirer Erkrankungen vemngem. Nichtsdestoweniger vemngert die Gegenwart der zusatzlichen endstandigen Doppelbindung in den n-3-Fettsauren ihre Reaktivitat unterphysiologischen Bedingungen mit dem Cyclooxygenaseenzym,das Prostaglandine bildet. Auch die Bildung von Leukotrienderivaten von 20:5n-3 erscheint gegeniiber denen von 20:4n-6 relativ vemngert. Diese niedrigere Reaktivitat von n-3-Sauren wird auch von einer geringeren FAigkeit begleitet, die Symptome vonMangel an essentieller Fettsaure imTierexperiment zu beseitigen. Daher sind die n-ti-Sauren als essentielle Fettsauren definiert,die physiologisch die aktiven Eicosanoide bilden. DaDorIbewohnermit traditionellem Verzehr von maritimen Lebensmitteln eine herabgesetzte Haufigkeit kardiovaskukrer Erkrankungen und thrombotischer Todesursachen haben, wird zur Zeit dem diatetischen Gleichgewicht von n-3-und n-6-Fettsauren Beachtung geschenkt. Neue Konzepte von Plattchenfunktion und Nahrungslipiden bei Koronarthrombose, Vasospasmen und Angina (Hen 5, 34-41 [ 19801) lassen annehmen, daB die diatetische Ausgeglichenheit zwischen n-3 und n-ti mehrfach ungesattigten Fettsauren giinstig zur Herabsetzung der Entwicklung koronarer Arterienerkrankungen und Thromboembolien sein kann.
Bei den mehrfach ungesattigten Fettsauren unterscheidet man zwei Familien
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