Aktive Oxyde, 76. Mitteil.: Wolfgang Nestler: Die Kinetik des thermischen Zerfalles von Magnesit und die hierbei intermediär auftretenden chemischen Verbindungen. (Röntgenspektroskopische Untersuchungen von Otto Hnevkovsky.)
✍ Scribed by Hüttig, Gustav F.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1934
- Weight
- 683 KB
- Volume
- 67
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
4% 306 [I9341. z, Bin diesbeziiglich umfangreiches espcritnentelles Material ist enthalten in der 71. Mitteil.: S. S k r a m o v s k y , R . F o r s t e r u. G . F. H i i t t i g , Ztschr. physikal. Chem. (B) 25, 1 "9341. H u t t i g : Aktive Oxyde ( L X X V I . ) . I379 Uadurch, dalj verschiedene, jedoch untereinander ungefahr gleich groBe Einwagen desselben Praparates wahrend verschiedener Zeiten dcr Zersetzungs-Temperatur ausgesetzt wurden, war es moglich, ein Bild von den Zersetzungs-Geschwindigkeiten wahrend des gesamten Zersetzungs-Vorganges zu erhaltcn. Die Einzelheiten der Versuchs-Anordnung sind aus der Fig. I ersichtlich3) : In dem elektrischen Ofen I befindet sich der groBe Metallblock 2, in dessen zentrale Bohrung das ReaktionsgefaB eingesenkt ist. Der schmale Raum zwischen Metallblock und ReaktionsgefaB ist mit Metallpulver ausgefiillt. Der Ofen selbst und ebenso der obere AbschluB des Metallblockes sind niit einem guten Warme-Isolator umgeben. In einer seitlichen schmalen Bohrung des Metallblockes ist das Thermometer 3 eingesenkt. Eine Reihe von Sonderversuchen brachte den Beweis, daB dieses Thermometer die gleichcn Temperaturen und den gleichen Temperaturgang zeigt, wie ein zentral im Innern des ReaktionsgefaBes aufgehangtes Thermometer. Das mit der Substanz beschickte Wageglaschen 4 hangt an einem Metallfaden, mit EIilfe dessen es im Vakuum in den Ofen gesenkt und bis zur Hohe des Glasschliffes 5 wieder aus dem Ofen herausgehoben werden kann. Dieser Vorgang wird so bewerkstelligt, daB das obere Ende des Metallfadens in einer Messingwinde befestigt ist, welche nach Art eines Glashahnes in dem Glashahn -Gehause drehbar ist. Die Keibungsflache Metall/Glas hat sich als einwandfrei vakuum-dicht erwiesen, wenn zur Schmierung ein steifes Fett verwendet wurde. *) Ein solches Prinzip ist auch von A. Claassen u. C. F. V e e n e m a n s , Ztschr. Pliysik 80, 344 :1933]. angewendet worden.