Agglomeration in Flüssigkeiten
- Book ID
- 102799514
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- German
- Weight
- 855 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Uberblick uber die heutige Forschung im Bereich der Wechselwirkung zwischen d i s pe r g i e rt e n Te i Ic h e n
Die klassische, nach ihren Begrundern Deryagin, Landau, Verwey und Ouerbeek benannte DLVO-Theorie behandelt die elektrostatische AbstoDung und die van der Waals-Anziehung zwischen zwei Teilchen. Diese Theorie vermochte viele Erscheinungen auf befriedigende Weise zu deuten. Es gibt jedoch Falle, in denen das DLVO-Modell zu einfach ist. Dies gilt insbesondere fur die Systeme, in denen sterische Wechselwirkungen, wie sie von adsorbierten Polymeren hervorgerufen werden, eine Rolle spielen, und in konzentrierten Dispersionen, in denen offenbar die Stabilitat als Mehrteilchenproblem gesehen werden muR. Eine Darstellung der heutigen Lage der Stabilitatstheorie erfordert deshalb die Beschreibung des Standes folgender Teilgebiete : elektrostatische AbstoDung, van der Waals-Anziehung, Mehrteilchentheorie (siehe Vortrag Vrij), sterische Wechselwirkung . Elektrostatische AbstoRung : Die diffuse Doppelschicht einer Dispersion ist trotz ihres geringen Ladungs-und Potentialanteils fur die Stabilitat von entscheidender Bedeutung. Auf diesem Gebiet laufen z. Z. Arbeiten, die zu einem besseren Verstandnis der dynamischen Prozesse bei der Begegnung zweier Teilchen fuhren sollen. Insbesondere versucht man die Relaxationszeiten der Doppelschichten zu erfassen, d a man daraus Ruckschlusse ziehen kann, inwieweit sich Ladungs-und Potentialverteilung in der Doppelschicht beim ZusammenstoR zweier Teilchen andern. Van der Waals-Anziehung : Der wichtigste Fortschritt auf diesem Gebiet innerhalb der letzten Jahre besteht darin, daD es nun gelingt, wesentlich genauere Messungen als bisher auch im waRrigen Milieu durchzufuhren. Die bis jetzt erhaltenen Ergebnisse bestatigen im wesentlichen die kiassischen Vorstellungen. Zur Zeit geht man insbesondere der Frage nach, obes noch zusatzliche strukturbedingte Krafte gibt, die sich nur bei sehr geringen Abstanden bemerkbar machen. Sterische Wechselwirkung : Die Wechselwirkung zwischen wohldefinierten Polymerschichten (z. B. endstandig adsorbierte Ketten oder Schlaufen gleicher GroOe) ist seit etwa 10 Jahren gut bekannt. Der * Berichterstatter: Dr. R. Menold, Bayer AG, D-5090 Leverkusen-Bayerwerk.
wichtigste Fortschritt auf diesem Gebiet ist darin zu sehen, da13 man in den letzten Jahren mehr daruber in Erfahrung gebracht hat, wie sich die Segmente auf die Schlaufen, Zuge und losen Enden (tails) verteilen. Statistisch-thermodynamische Gittertheorien deuten darauf hin, daR der Anteil der losen Enden sehr vie1 wichtiger fur die Wechselwirkung zweier Teilchen ist, als man friiher angenommen hat. Die Ellipsometrie erfaDt nicht diebeiden losen Enden pro adsorbiertem Molekiil. Der EinfluD der losen Polymerenden auf das rheologischeVerhalten von DispersionenmuBnochnaheruntersucht werden {Prof.
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