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Addition von freiem Me2Ge: An Alkene und Alkine in Gegenwart von Wasser auf Glasoberflächen

✍ Scribed by Prof. Dr. Wilhelm P. Neumann; Prof. Dr. Hideki Sakurai; Gilbert Billeb; Hartmut Brauer; Dr. Jürgen Köcher; Sabine Viebahn


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2006
Tongue
English
Weight
406 KB
Volume
101
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


3a). Zusammen rnit dem THF-Sauerstoffatom bzw. einem Stickstoffatom des neutralen Pyrazol-Liganden ergibt sich so fur jedes Natriumatoin eine tetraedrische Umgebung.

Die Koordination des relativ zu Tetrahydrofuran sterisch anspruchsvolleren 3,5-Dimethylpyrazols an Natrium bewirkt, dalj in 2 b einer der terminalen Pyrazol-Ringe rnit einem Winkel von 99.93' nahezu senkrecht zur Ebene der Holmiumatome steht, wahrend die anderen terminalen Pyrazol-Liganden in 2 b und 3a nur um 14.95-33.06' gegen diese Ebene geneigt sind. Einer der verbruckenden Pyrazol-Liganden ist in 2b so stark verkippt, dalj N15 an zwei Holmiumatome koordiniert ist und N16 einen rnit 236.6( 4) pm relativ kurzen Abstand zu Nal aufweist. Die Stickstoffatome der endstandigen q2-Dimethylpyrazoly1-Liganden sind rnit Ln-N-Abstanden zwischen 227.5 und 234.8 pm in 3a sowie 230.7 und 239.1 pm in 2 b ca. 10 pni dichter am Metallatom als die der verbriickenden Liganden (240.2-247.6 in 3a und 243.7-256.7 pm in 2b). In 2 b sind die Na-0-Abstande mit 272.8(3) und 290.7(3) pm ebenso wie die Ho-0-Abstande mit zweimal 214.2(3) und einmal 217.8(3) pm deutlich verschieden, wahrend sie in 3a rnit 274.4(3) und 276.7(3) bzw. 213.0(4), 223.2(3) und 213.8(4) pm nahezu gleich sind. Auch weicht der Na-O-Na-Winkel in 2 b rnit 174.5(1)' starker von der Linearitat ab als in 3a, in dem er 178.0(2)" betragt. Die Tendenz zum Erreichen hoher Koordinationszahlen vereint mit der starken Oxophilie fuhrt zur bevorzugten Bildung von Organolanthanoid-Clustern rnit zentralem Sauerstoffatom, wie es schon bei der Synthese von Cyclopentadienyllanthanoidalkoxiden init der Isolierung von 5 fur Ln siedendem 2-Propanol mit der Bildung von 6[14] festgestellt [(C,H, )iLn ,(I"-OCH, )4(~3-OCH3 )AP~-O)I 5 --Y [12] und Gd[l3j und bei der Umsetzung von Yttrium mit wurde. Die gleiche Neigung zur Aufnahme von Sauerstoff aus ,,reinen" organischen Losungsmitteln, um damit Oxozentrierte Cluster zu bilden, zeigen auch Organouranverbindungen. wie die wohl ebenfalls ungeplant erhaltenen Verbindungen 7["l und S['61 belegen.