𝔖 Bobbio Scriptorium
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Adaptations- und Reizwirksamkeit des Lichtes im ERG des isolierten Froschauges

✍ Scribed by G. Küchler; A. Pilz; W. Sickel


Book ID
104739659
Publisher
Springer
Year
1956
Tongue
English
Weight
777 KB
Volume
263
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Nachdem wit am enueleierten Froschbulbus bzw. an der Bulbusschale eine ffir q u a n t i t a t i v e elektrophysiologische U n t e r s u c h n n g e n ausreichende K o n s t a n z des Elektroretinogramms bis zu 14 Std dutch eine besondere Methode der Sauerstoffzufuhr erreicht h a b e n (KitcJ~L~, PIZZ, SIcKEn u. BAUEgEISE~), berichten wir im folgenden fiber U n t e r s u c h u n g e n , deren Ziel es ist, die Ver~nderungen der b-WellenhShe durch vorausgehende Beliehtung (Adaptation) zu prfifen. Weiterhin wurden GesetzmgBigkeiten der t~etinaerregbarkeit bei verschiedenen A d a p t a t i o n s z u s t g n d e n untersucht.

Methodik

Die benutzte Reizeim'ichtung bestand aus einer akkumulatorbetriebenen 15-W-INiedervoltlampe, in deren Strahlengang ein Compo_r-l~apid-VerschluB und ein Stufengraufilter justiert waren. Die Durchli~ssigkeiten der einzelnen Graufilter verhielten sich wie 1 : 2. Die Gesamtintensitit konnte mittels 20 Filterstufen in einem Bereieh yon 1:22° (etw~ 1 : 1 mi]]) variiert werden (absolut 2500--0,0025 lx in HShe des I-Iornhautscheitels). Die Ausmessung der VerschluBzeiten erfolgte mit optischem Kymo bei einer Papiergesehwindigkeit yon 1 m pro see. Unterhalb des Compurversehhsses w~r nach auBen lichtdicht eine Photozene montiert, die sowohl zur Reizmarkierung als much zur Uberpriifung der Lichtkonstanz diente. Die Versuehe fiihrten wir an enucleierten Bulbi bzw. Bulbusschalen yon Rana temporaria und eseulenta yon Dezember 1955 bis Mai 1956 dutch. Die FrSsehe wurden eine bis meka-ere Stunden vor Versuehsbeginn im Dunke]n gehalten. Dekapitation und Preparation der Bulbi erfolgte unter l~otlicht. Das pr/~parierte Auge wurde in einer gas-und ]iehtdichten I~Ieta]lkammer ge]agert, die gleichzeitig als feuchte Kammer diente und die wir friiher eingehend beschrieben haben. Nach Einlegen des Auges wurde die Xammer mit Sauerstoff geftillt. Uber dem Auge war eine Glasscheibe eingelassen. Die quadratisch angeordnete Lampenwendel erschien unter einem Winkel yon ungefihr 1 °.

Die Ableitung der Aktionspotentiale erfolgte mit Zink-Zinksu]fat-l~ingeragar-