Acyl-lacton-Umlagerung, XXXVII. Zur Synthese und Umlagerung bi- und tricyclischer α-Acyl-δ-lactone
✍ Scribed by Wamhoff, Heinrich ;Schorn, Gerhard ;Korte, Friedhelm
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 426 KB
- Volume
- 100
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Zur Synthese und Umlagerung bi-und tricyclischer a-Ac yl-ti-lactone Aus dem Organisch-Chemischen Institut der Universitat Bonn (Eingegangen am 13. Oktober 1966) Durch Hydrierung von 3-Acyl-cumarinen (1,3,5) mit NaBH4 erhalt man 3-Acyl-3.4-dihydrocumarine (2, 4, 6). Die Keto-Enol-Tautomerie der 3-Acetyl-und 3-Benzoyl-3.4-dihydrocumarine wird IR-und NMR-spektroskopisch untersucht. Die Umlagerung in 10% Chlorwasserstoff/Athanol fiihrt zu 2-~thoxy-2-methyl(pheny1)-3-athoxycarbonyl-chromanen (7), die beim Erhitzen in Polyphosphorsaure ein Mol. k h a n 0 1 abspalten und in 2-Methyl(Phenyl)-3-athoxycarbonyl-4H-chromene (9) u bergehen. Vor einigen Jahren wurde uber die protonenkatalysierte Umlagerung von 3-hhoxalyl-und 3-Formyl-3.4-dihydro-cumarinen berichtet 2). Nach einer kiirzlich erschienenen Mitteilung3) kann man in glatter und schonender Reaktion das aus Benzoylessigester und Salicylaldehyd leicht zugangliche 3-Benzoyl-cumarin (I b)4) zum 3.4-Dihydro-cumarin 2 b hydrieren. Diese Reaktion ermiiglicht es, einige durch Esterkondensation nicht zugangliche bi-und tricyclische 3-Acyl-s-lactone in guten Ausbeuten darzustellen, denn durch die erfahrungsgeman schwach aktivierte Methylengruppe in 3-Stellung sind Esterkondensationen mit 3.4-Dihydro-cumarin erschwert und gelingen erst durch Verwendung von Grignard-Verbindungen als Kondensationsbasen 2). NaBH,, Pyridin ~ mcoR 0 0 la. b 2a,b 3a, b
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