Acetessigaldehyd-dimethylacetal als Ausgangsstoff für Synthesen
✍ Scribed by Franke, W. K. ;Henkler, R. D. ;Küther, J.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1980
- Weight
- 849 KB
- Volume
- 82
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Abstract
Mit Acetessigaldehyd‐dimethylacetal (1) kann man eine C~4~‐Kette übertragen, und zwar bei der Reaktion an der Carbonyl‐ gruppe die Gruppierung \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ {\rm =}\mathop {\rm C}\limits^{\mathop |\limits^{{\rm CH}_{\rm 2}}} ---{\rm CH}_{\rm 2} ---{\rm CH(OCH}_{\rm 3} {\rm)}_{\rm 2} $\end{document} und beim Angriff an der Acetalgruppe die Gruppierung CH~3~–CO–CH~2~–CHoder CH~3~–CO–CHCH–. Unter Abspaltung von Methanol geht 1 über in den Enolether Methoxybutenon (2). Für synthetische Arbeiten ist wichtig, daß sich mit katalytischen Mengen Säuren oder Basen eine Gleichgewichtsmischung mit 70% 1 und 30% 2 bildet; 2 zeigt die gegenüber 1 erhöhte Reaktivität eines vinylogen Essigesters. Mit 1 und 2 gelingen Umwandlungen an allen 4 Kohlenstoffatomen; Ringschlußreaktionen können unter Teilnahme allein des Kohlenstoffs 2 oder 4, oder von 2 Kohlenstoffatomen (6 Möglichkeiten, bevorzugt 2 + 4) oder unter Beteiligung von 2 Molekeln 1 oder 2 erfolgen.
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