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Abtragungsraten von Zink bei Gleich- und Wechselstrombelastung

✍ Scribed by Dipl-Phys. W. G. von Baeckmann; D. Funk


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1982
Tongue
German
Weight
422 KB
Volume
33
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Die Untersuchungen ergaben, daß Zink sowohl als Reinzink als auch als Verzinkung von Bandeisenerdern durchaus zur Ableitung von Wechselstrom eingesetzt werden kann. Eine durch Wechselstrom bedingte Verschiebung des Potentials in positiver Richtung, wie sie bei Magnesium auftritt, ist nicht gegeben. Bei Wechselstrombelastung wird die Abtragungsrate des Zinks nur unwesentlich erhöht.

Allerdings ist beim Einsatz sowohl von verzinkten Bandeisenerdern als auch von Zinkanoden zur Ableitung von Wechselströmen darauf zu achten, daß bei zusätzlichem kathodischem Schutz keine Potentialwerte negativer als − 1,5 V eingestellt werden. Anderenfalls besteht die Möglichkeit, da es sich bei Zink um ein amphoteres Metall handelt, daß durch die dann entstehende Natronlauge ein erhöhter Materialabtrag stattfindet. Die Untersuchungen zeigen, daß bei Potentialwerten zwischen − 1,1 V bis − 1,5 V der Zinkabtrag erheblich vermindert wird. Bei Einstellung des Potentials muß berücksichtigt werden, daß durch die zusätzliche Wechselstrom‐überlagerung das Zink‐Potential bis etwa 0,1 V negativer werden kann, d. h. daß der Potentialwert nur auf ungefähr − 1,3 V bis − 1,4 V eingestellt werden sollte.


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