𝔖 Bobbio Scriptorium
✦   LIBER   ✦

A. Stute: Essen mit Lust. Appetitmacher für Menschen mit HIV und AIDS. 98 Seiten, zahlr. Abb. Deutsche AIDS-Hilfe e. V., Berlin 1992

✍ Scribed by Haenel, H.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1993
Tongue
English
Weight
96 KB
Volume
37
Category
Article
ISSN
0027-769X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Dieses ansprechend aufgemachte Buchlein wendet sich an HIV-positive und an aidskrankc Menschen, um mit seinen Ratschligen und etwa 80 Rezepten einerseits den Appetit anzuregen und zum anderen einer ausgewogenen Ernahrung zu dienen.

Zusammenhange zwischen Ernihrung und lmmunsystcm sowie Allgemeinzustand, hygienische Aspekte der Speiscnherstellung, Forderung des subjektiven Wohlbefindens, Bekimpfung des bei diesem Personenkreis haufig bestehenden Untergewichts stehen im Vordergrund. Es wird auf die Vorziige einer ausgewogenen Mischkost, einer Vollwertkost oder einer ovolactovegetabilen Kost verwiesen, vor einseitiger oder Alternativkost wird gewarnt. Dabei bezieht sich der Verfasser auf die Empfehlungen der Deutsehen Gesellschaft fur Ernihrung. Die entscheidende Rolle des Wohlgeschmacks zur Appetitanregung wird herausgestellt. Es werden einige Hinweise auf Energie-und Nahrstoffbedarf gegeben. Auf haufiger auftretende Unvertriglichkeiten und gesundheitliche Storungen wird hingewiesen (Fleischaversion, Appetitverlust, Blahungen, Durchfalle, Fettunvertraglichkeit, Fieber, Geschmacksverlust, Kau-und Schluckbeschwerden, Mundtrockenhei t, Mudigkeit und Schwache, Vcrstopfung, Ubelkeit u. a,). Dazu werden jeweils Ernihrungs-, Lebensmittel-und Zubereitungsempfehlungen gegeben. Weshalb innerhalb der verschiedenen Lebensmittelgruppen die Lebensmittel ,,konsequent gewechselt werden solltcn, z. B. heute Kartoffeln, morgen Reis", ist nicht recht einzusehen. Auch die pauschale Empfehlung ,,geringer Verarbeitungsgrad ist besser als hoher Verarbeitungsgrad" gilt sicher in manchen Fallen, ist aber nicht dogmatisch zu verstehen, desgleichen die Behauptung ,,nur wenn der Energiegehalt der Nahrung genau so hoch ist wie der Energieverbrauch, bleibt das Gewicht konstant".

H. HAENEI.