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A. Kuhlberg aus St. Petersburg. Sitzung der russischen chemischen Gesellschaft vom 3./15. April 1875


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1875
Weight
243 KB
Volume
8
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


licher Temperatur, schnell jedoch beim Erhitzen mit wlssrigem Ammoniak auf 140 -1500. Ausserdem entsteht hierbei in kleinerer Menge a-toluylsaures Ammoniak. C o l o i n h o uud S p i c a haben die zweite von mir beschriebene Schwefelverbindung , deren Krystallform und Schmelzpunkt sie atigrben , ebenfalls aus Renzylcyanid und Schwefelwasserstoff erhalten j die Bildung des ersten Korpers scheint ihnen entgangen zu win, vermuthlich weil sie das Reactionsprodukt mit Wasser gefallt haben. Sie haben die Verbindung dann mit Zink und Salzsaure reducirt und auf die Weise zwar nicht die freie Rase, aber das salzsaure Salz und das Chloroplatinat des oben beschriebenen Phenaethylamins (amminu aZfutokica) dargestellt. Die Eigenschaften derselben stimmen ganz mit den von mir oben angegeberien iiberein. Ich bin rnit dcr niiharen Untersuchung dieser Riirper beschaftigt und werde dernnachst der Gesellschaft weitere Mittheilungen vorlcgen. Chemiscbes Univers.-Laboratorium zu B a n n, den 12. Mai 1875 Correspondenzen. 198. A. K n h l b e r g aus St. Petersburg. Sitzung der russiachen chemischen Qesellschaft vom 3./15. April 1875. Die HFlrn. F. R e i l s t e i n und A. K u r b a t o w berichten, dass sie aus m C, H, GI, Chlornitroanilin C, H, C1 (NO,) N H , in gelben Nadeln erhalten haben. Letztere schmelzen bei 124ยฐ-1250, die Acetylverbindung schmilzt bei 115O. Durch Reduction geht dieses Chlornitroanilin in C, H, GI (NH,), Bei der Reduction des Dichlornitrobenzols C, H, GI, (NO,) (Schmelzp. 33') erhielt man das gewohnliche Dichloranilin (Schmelzp. 6 3 ' ) und die Acetylverbindung, die bei 142O schmilzt. C, H, C1 (NO,) N H , (Schmelzp. 124-125O) giebt mit salpetriger Saure p C, H, C1 (NO,). o Chloracetanilid (Schmelzp. 87 -580) giebt beim Nitriren C, H, C1 (NO,) (NH,), das bei 117-118O schmilzt, seine Acetyl- verbindung schmilzt bei 153-154O. Durch salpetrige Saure wird es in p C, H, C1. NO, iibergefiihrt. Dichlorphenol (Schmelzp. 42-430, Siedep. 213-214ยฐ) giebt mit P Cl, gewijhnliches Trichlorbenzol C , H CI, (Schmelp. 16O, Siedep. 2130). Es wurden dargestellt die Salfosalze des Trichlorbenzols, ferner c 6 H, CI, (NO,) (Schmelzp. 58O) und C, H, Cl, N H , (Schmelzp. fiber, welcbes bei 72O schmilzt.

-940).


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