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739. Ueber das metallische Calcium

โœ Scribed by Arndt, K.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1904
Weight
328 KB
Volume
37
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


A n s f i i h r u n g 1. Titantetrachlorid oder Titansehwefelsiture wurden in schwefelsaiirer Losung durch nsscirenden Wasserstoff (am besten elektrolytisch) redncirt, bis der gewiinschte Grad an Reductionskraft erzielt worden war, was leicht dtuch eine n/ln-P?rmanganat-oder njlo-Ferrichlorid-Losung nsch K n e c k t (loe. cit.) controllirt merden konnte. Dann wurde die Flusdgkeit in eine Standflache gebracht, die eine Burette mit se1bs:thittiger Nullpunkteeinstellung trug. Die Auffiillung geschah mit einem Kohlensiiureapparat., Ein T-Stuck mit Qu'etscbhaha gestattete, wiihrend der Titration Icohlenssure in daa Titrirgefbs zu leiten. Es rerbrauchten 22.7 ccm dieser L6sung (Sulfat) : 20.1 ccm ~1 1 0 -Permanganat; d. h. 1 ccm enthielt 0.004258 g Tix*. 2. 4 g Hydroxylaminaulfat ( K a h l b a u m ) murden zu lo00 ccm g d b t (= ca. n,'Io). Die Bcstimmung nach Meyeringh ergab, dam 20 ccm 19.55 ccm Il!lo-Permnnganat brauchten; d. h. 10 ccm enthielten 0.01006 g (NH3O)sH3 SO,. 3. Die Sestimmung des Hydroxylamins mittelst dcr Ti-Losung geschdt folgendermaassen : 21 ccm obiger NHlO-Losung wurden mit etwa 80 ccm siedenden Waesers vtirdtinnt, und sofort. unter Einleiten Ton Kohlensaure soviel Ti-L6sung hinzugefhgt, dass ein Ueberschuss der Lttzteren vorhanden war. Durch Permsnganst wurde d a m zuriicktitrirt. 21 ccm NHsO-LBsung verbrauchten 24.2 ccm Ti-Losbg abziiglich 1.01 ccrn ll/:o-Perrnang:anat; d. h. 10 ccm entbalten 0.03986 g (NEl3O)sHzSOd, waa gegeniiber 2. eine Differenz Ton 0.2 mg bedeutet. Die beschriebene Methode diirfte sich auch zur Bestimmung organischer Hydroxylaminkijrper eigoen. Remerken moahte ich noch, dass H y d r a z i n s u l f a t durch Titantrichlorid unter denselben Bedinguogen nicht verandert wird. Mit der directen Bestimmung von Perchloraten rnittels dreinerthig,en Titans bin ich zur Zeit beschiiftigt. 739. 11. A r n d t : Ueber das metallische Calcium. [I. Mittheilung.] (Eingegangen am 12. December 1904.) Das Calciumnietall, das man fruher nur selten und in geringen Mengen herstellte, wird gegenwiirtig fabrikmassig durch Elektrolyee von, geschmolzenem Chlorcalcium gewonnen I). Es erschien mir deshalb zweckmassig, dieses in verschiedener Hinsicht intereesante Metall von neuem eingehend zu untersuchen, zumal mir im Fortgang meiner Arbeit grossere Meugen davon durch die Firma S i e m e n s & H a l s k e 1) Vergl. Zeitschr. f. Elektrochemie 10, 508 [1904].


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eildem von Duinas voi1 Neucrn die Idee aufgestellt warden ist, dafs die Atomgewichte der Grundstoffe gerade &lultipla yon den1 Aequivalenlgewicht des Wasserstolfs, zu l&5oder vs von dem Atomgewicht des Sauerstoffs sngenommen, seyen, sind vcrschiedene Yersuclie ilngestellt worden, urn zu beweisen, d