65. Untersuchung der hydrodynamischen Vorgänge bei der Schaumflotation von Steinkohle mit Hilfe der Particle Image Velocimetry
✍ Scribed by Dr.-Ing. M. Kaiser; Dipl.-Ing. K. Kowol; Dipl.-Ing. A. Zachos
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1993
- Tongue
- German
- Weight
- 172 KB
- Volume
- 65
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Die Bestimmung des MeBfehlers erfolgte durchvergleich der intergrierten DurchfluRmesseranzeige rnit einer Referenzwagung uber eine Zeitbasis von 10 min. Der Coriolis-DurchfluRmesser zeigte unter monofrequenter Anregung ein deutlich frequenzabhangiges Fehlerverhalten. Wahrend er uber groBe Frequenzbereiche den DurchfluB korrekt anzeigte, ergaben sich in einem schmalen Frequenzband dramatische Fehler, die eine GroBenordnung von 200% erreichten. Die Fehler konnten durch eine Analyse der MeBrohrschwingungen auf eine Resonanz der Pulsationsfrequenz mit der Torsionseigenfrequenz (Coriolis-Frequenz) des MeBrohres zuruckgefuhrt werden. Alle anderen Schwingungsmoden erwiesen sich als unkritisch. Im Resonanzpunkt reichen bereits ? 1 bis 2% Massenstrompulsation aus, um drastische Fehler zu verursachen. Im Betrieb rnit Zahnrad-und Kolbenpumpen zeigten sich vergleichbare Ergebnisse. Trifft bei polyfrequenter Anregung die Grund-oder eine amplitudenstarke Oberschwingung der Pumpe die Coriolis-Frequenz, so ergeben sich groBe MeBfehler. In dem abgebildeten Beispiel ist der MeBfehler des Coriolis-DurchfluBmessers als Funktion der Pumpendrehzahl wiedergegeben. Die hochfrequente Anregung der Zahnradpumpe fuhrt bereichsweise zu einem Versagen der DurchfluBmessung. Es zeigen sich zwei Storbereiche, in denen jeweils die Pumpengrundfrequenz die Coriolis-Frequenz der MeRrohre trifft. In diesem Fall wurde ein Doppelrohrsensor venvendet, dessen MeBrohre leicht unterschiedliche Torsionseigenfrequenzen besitzen. AuBerhalb der Storbereiche sind die Fehler gering.