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5.12-Diphenyl-7-oxyl-dinaphtho[1.2-b : 2′ .3′-d]furan als Radikalfänger bei der γ-Radiolyse von organischen Lösungsmitteln

✍ Scribed by Schulte-Frohlinde, Dietrich ;Erhardt, Friedrich


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1964
Weight
242 KB
Volume
671
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Bei der Co-60-y-Radiolyse von organischen Losungsmitteln bilden sich kurzlebige freie Radikale. Durch Zugabe von reaktionsfahigen Substanzen in geringer Konzentration konnen die gebildeten Radikale abgefangen und quantitativ bestimmt werden1). Als Radikalfanger fanden bisher vor allem Diphenyl-pikrylhydrazyl2), Jodj), Chinon4) und Eisen(III)-chlorid5) Verwendung. Wir haben die Radikalfanger-Eigenschaften des Sauerstoffradikals 5.12-Diphenyl-7-oxyl-dinaphtho[l.2-b : 2'.3'-d]furan (im folgenden Dinaphthofuranoxyl genannt) mit denen des Stickstoffradikals a.a-Diphenylpikrylhydrazyl (DPPH) verglichen. Als Strahlenquelle diente eine 5500 Curie Co-60-y-Quelle der Firma ATOMIC ENERGY OF CANADA LTD., Model1 ,,Gammacell-220". Die Dosisleistung betrug zur Zeit der Messung 4.33.105 r/Stde. 5.12-Diphenyl-7-oxyl-dinaphtho[l.2-b : 2'.3'-dlfuran wurde wie in der voranstehenden Arbeit beschrieben *) dargestellt. Das Diphenyl-pikrylhydrazyl (DPPH) wurde von der Firma FLUKA bezogen (molarer Extinktionskoeffizient log E530 = 4.16). Die Losungsmittel hatten den Reinheitsgrad ,,fur UV-Spektroskopie" odes p. a. (MERCK und FLUKA). Der Umsatz der als Fanger zugesetzten tieffarbigen Radikale wurde lichtelektrisch durch Messen der Extinktion der langwelligsten Bande verfolgt. Als MeSgerat diente ein Spektralphotometer PMQ I1 von ZEISS, Oberkochen. Bestrahlt wurde in 1-cm-Quarzkiivetten, deren Lichtdurchlassigkeit durch die Einwirkung von y-Strahlen nur geringfiigig verandert wurde. Durch eine stets gleichzeitig mitbestrahlte Vergleichskuvette wurden Durchlassigkeitsande-


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