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2,2′-commo-Bis[2-ruthena-nido-1-(η5-pentamethylcyclopentadienyl)ruthenahexaboran(12)]: ein ungewöhnliches, Ruthenocen-artiges Ruthenaboran mit linearem Trirutheniumfragment

✍ Scribed by Xinjian Lei; Maoyu Shang; Thomas P. Fehlner


Book ID
101302727
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
113 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Die enge Beziehung zwischen der Metallaboranchemie und der metallorganischen Chemie wird anhand der Existenz von Paaren isoelektronischer Verbindungen deutlich, etwa [(CO) 4 FeB 2 H 5 ] À [1, 2] und [(CO) 4 Fe(h 2 -C 2 H 4 )] sowie [(h 5 -C 5 H 5 )-CoB 4 H 8 ] [3] und [(h 5 -C 5 H 5 )Co(h 4 -C 4 H 4 )]. [4±8] Einer der faszinierenden Aspekte dieser anorganischen Analoga metallorganischer Verbindungen ist die gröûere Strukturvielfalt. So sind sowohl [1-(h 5 -C 5 H 5 )CoB 4 H 8 ] als auch [2-(h 5 -C 5 H 5 )-CoB 4 H 8 ] bekannt. [3, 9] In Kenntnis dieser Beziehungen sollte es möglich sein, ausgehend von einem bekannten Metallocen, Da im Mittel jede Carboxygruppe ein Wassermolekül im Gerüst ersetzt (auch der Ersatz zweier Wassermoleküle durch eine Carboxygruppe ist möglich), errechnet sich die Zusammensetzung des Hydrats zu Bu 4 NPA ´40 H 2 O, was Nakayamas Ergebnissen recht nahe kommt. [7] Da nBu 4 NOH ´32 H 2 O (isostrukturell zu nBu 4 NF ´32 H 2 O [13] ) und nBu 4 NPA 40 H 2 O dieselbe Struktur haben, kann der Kanal durch Kombinationen von nBu 4 N-Ionen und Polyacrylsäuremolekülen gefüllt werden. In Abhängigkeit von den experimentellen Bedingungen kann das Hydrat durch die Formel nBu 4 NOH ´32 H 2 O bei vollständig mit nBu 4 N gefülltem Kanal oder als nBu 4 N(PA) 1.2 ´41.6 H 2 O [14] bei vollständig mit Polymermolekülen gefülltem Kanal beschrieben werden. Eine bemerkenswerte Eigenschaft dieser Struktur ist die Variabilität der Kanalbildung der entlang der c-Achse angeordneten Käfige durch Weglassen von je zwei Wassermolekülen bei vier zusammenhängenden T-Hohlräumen. Auûerdem zeigt die Struktur eine auûergewöhnliche Flexibilität hinsichtlich der Carboxylatogruppen, die entweder hydrophob oder durch Ersatz eines oder mehrerer Wassermoleküle in die Käfigstruktur eingebaut werden können. Ob das Polymer bedeutend zur Gitterstabilität beiträgt, ist fraglich. Es hat eher den Anschein, als würde das Polymer toleriert und dafür ein geringer Verlust an Gerüststabilität in Kauf genommen. Der Kanal ist auch ein Modell für die Hydratisierung der hydrophoben Anteile der Polymerkette, obwohl es wahrscheinlich ist, daû in Lösung alle Carboxylatogruppen mit Wassermolekülen über Wasserstoffbrückenbindungen in Wechselwirkung stehen. Die vorgestellten Ergebnisse zeigen auch, daû die Bildung eines Hydrats im vernetzten Polymer unter Einbau der anionischen Polymerkette im Hydratgitter zwischen die Vernetzungen keine besonderen Probleme mit sich bringen sollte, [9] wenn das Polymerharz in ausreichendem Maûe gequollen ist.

Experimentelles nBu 4 NPA ´40 H 2 O 1 wurde aus einer wäûrigen Lösung von nBu 4 NOH und Polyacrylsäure (M W % 1000) bei 10 8C kristallisiert. Die Kristalle waren farblos mit deutlich erkennbaren Flächen und hatten einen Schmelzpunkt von 14.3 8C. Ein Kristall mit der Gestalt eines tetragonalen Prismas wurde für die Röntgenstrukturanalyse ausgewählt. [15]


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✍ Xinjian Lei; Maoyu Shang; Thomas P. Fehlner 📂 Article 📅 1999 🏛 John Wiley and Sons 🌐 English ⚖ 122 KB

The intimate connection between metallaborane chemistry and organometallic chemistry is expressed in the existence of isoelectronic pairs of compounds, for example, [(CO) 4 -FeB 2 H 5 ] À 2] versus [(CO) 4 Fe(h 2 -C 2 H 4 )] and [(h 5 -C 5 H 5 )-CoB 4 H 8 ] [3] versus [(h 5 -C 5 H 5 )Co(h 4 -C 4 H