2) Ueber die Verbindungen des Phenylhydrazins mit Acroleïn, Mesityloxyd und Allylbromid);
✍ Scribed by Fischer, Emil ;Knoevenagel, Oskar
- Book ID
- 102359395
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1887
- Weight
- 462 KB
- Volume
- 239
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Ich gestehe jedoch offen, dafs ich dieser Formel des Dibrompyvuramids wenig Werth beilege, da sic experimentell nicht weiter begrundet ist.
Jedenfalls ist diese Bildung des Amidouracils kein glatter Procefs, da die Ausbeute nur 3 bis 4 pC. vom angewandten Dibrompyvuramid betriigt.
Ich habe veryebens versucht, dieselbe durch Ahiinderung der Bedingungen zu verbessern. Weridet man sehr verdunntes Barytwasser an, so ist das Hesultat das gleiche; nur bleibt dann das Amidouracil als Barytsalz in der wasserigen Bei diesen Versuchen bin ich von Herrn Dr. R a h n e nf u h r e r unterstiitzt worden, wofur ich deniselhen beslen Dank sage.
L6sung.
- Ueber die Verbindungell des Yhenylhydrazins mit Acrolei'n, Mesityloxyd urid Allylbromid *) ;
von Ismil 1,'ischer und Oskar Kiioezenagel.
Acrolein wirkt auf das Phenylhydrazin ebenso energisch wie die gew6hnlichcn Aldehyde. Aus dem iiligen Reaclionsproduct llfst sich eine schon krystallisirende schwache Base C9HloNs isoliren, welche nach der einpirischen Gleichung : entsteht. Dieselbe is1 jcidoclt ganz verschieden von den Verbindungen des Hydrazins tnit den gewiihnlichen Aldehyden. C & j . NZHs + CsH.0 = CSH10NB + HzO *,i Vg1. Uer d . deutach. cherlr. Gea. 10, 1567 *) Diem Aunalen 0 8 8 , 137. ***) Diem Annaleu. a89, 144. **) Ber. d. deutsch. chem. Gee. 18, 931 und dieee Annalen B1@, 139.
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Durch ein eingehenderee Studium der hier beechriebenen Kiirper hoffe ich bald weitere Stiitzen fiir diese Auffaesung beibringen zu kiiuneu ; namentlich werde ich die Spaltungen der Aceteseigiitberderivate genauer untereuchen, um feetzustellen, ob letztere uuter Abspaltong von Kohlensinre condeneirte
Bald nachdem ich meine Arbeit iiber die Superjodide dcr zusaminengesetztcn Ammoniumniolekule puhlicirt hatte\*), gclang mir auch die I)arstellung dcs Tri,jodids des Tetramethylammoniums. Diescs bildct sich unter gewissen Verhaltnissen nehcn dem Pentajodid; es gelingt aber nicht, eine gegebene Menge