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1H-NMR-Untersuchungen; Konfigurationsabhängige Tieffeldverschiebung der Carbinolprotonensignale von vicinal substituierten sekundären Alkoholen durch „in situ”-Reaktion mit Trichloracetylisocyanat

✍ Scribed by Bruno Schönecker; Dieter Tresselt; Gerd Schubert


Book ID
104609216
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
2010
Weight
216 KB
Volume
15
Category
Article
ISSN
0044-2402

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✦ Synopsis


Bild 1 Beziehung zwischen den dv-Werten ( ~c -D -~c -D -N ) von N-Isobutyliden-alkylaminen R-N=CH-CHMe, und den a*-Konstanten der Substituenten R 16 cm-l. Diese ist durch den +I-Effekt der Substituenten kaum erklarbar, denn die verschiedenen Alkylsubstituenten, die sich gemad den o*-Konstanten in ihrer induktiven Wirkung unterscheiden, beeinflussen die Lage der C=N-Valenzschwingung kaum. Die gemessene Erniedrigung konnte durch konjugative Wechselwirkungen zwischen der N=C-Bindung und dem Si hervorgerufen werden.Die Erniedrigung von vc = N in Azomethinen des Benzaldehyds gegenuber vc = N der Azomethine des Isobutyraldehyds wird durch die Konjugation der C=N-Bindung mit dem Phenylkern bewirkt [lo]. Die gemessenen integralen Intensitaten der C =N-Valenzschwingungsbande zeigen deutlich eine Intensitatserniedrigung der Trimethylsilylmethyl-gegeniiber den Neopentylverbindungen (Tab. 2) an, d.h., die Anderung des Dipolmoments wahrend der Schwingung muD bei den Silyl-verbindungen geringer sein. Diese Intensitatsverminderung kann durch den induktiven Effekt und den damit verbundenen partiellen Ladungsausgleich erklart werden. Tabelle 2 Neopentyl-und Trimethylsilylmethyl-amins best,immt nach Methode I und I1 von Ramsay Die integrale Intensitat von Azomethinen des Substanz