Vereine und Versammlungen ein geeigneter Schutzanstrich der eisernen Rohre hier ebenfalls angezeigt. Bei Wassern rnit hohem Gehalt a n freier Kohlensaure, also bei solchen, die kohlensauren Kalk (Marmor) auflosen, ist es zweckmafiig, die sogenannte ,,f-'Jberschufikohlensaure" zu entfernen, bevor das
13. Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Metallkunde
✍ Scribed by Prof. Dr. O. Bauer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1930
- Tongue
- English
- Weight
- 496 KB
- Volume
- 43
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
den bisherigen Untersuchungen und den1 Erhitzungsverhalten von Zettlitzer Kaolin ist dieser nicht als Prototyp des Kaolins anzusehen. Man wird in Zukunft sich darauf einstelleii mussen, nicht von Kaolin schleclithin zu sprechen, soiiderri v o ~i den einzelnen Kaolinarten. -Prof. Dr. W. S t e g e r , Berlin: ,,Die Abhiingigkeit der Spannunyen in glasierlen Waren won der Yerfeilung der Glasurbeslnndteile auf Fritle und Miililversalz." Die bei den Fritteglasuren ubliche Verleilung des Glasurversatzes in Fritte und Muhlversatz wurde bei mehreren Steingutglasureri nach stochiometrischen Gewichtsverhaltnissen systematisch in verschiedencr Weise durchgefuhrt. Ek ergab sich damit eine Reihe Glasuren gleicher chemischer Zusanimensetzung, aber verschiedener chemischer Zusainniensetzung der Fritte und des Zusatzes auf der Muhle. Die Glasuren wurderi auf Kalksteingut und gernischtes Steingut aufgeschniolzen. Die Messung der Spannungeri zwischen Scherben und Glasur ergab, daB die untersuchten Glasuren trotz gleicher cheniischer Zusanimensetzung unterschiedliche Spannungen lieferten, weiiii die Glasurbestandteile in verschiedener Weise auf Fritte und Zusatz auf der Muhle verteilt waren. Erganzt wurden diese LJntersuchuiigen durch iiiikroslropische Priifung der Grenzfllche ewischeri Scherben und Glasur, durch Schmelzpunktsbestimriiungen der Glasurkomponenten, Beobachtungen uber Wasser-und Saureloslichkeit der Fritten, giinstigste Aufschmelztemperatur, Absetzen usw. - Prof. Dr. 0. K r a u s e , Breslau: ,,Die Einzoirkung con Magnesit nuf Steingullone." Vortr. hat eine Reihe von Untersuchurigen uber die Eiriwirkung von Magnesit auf Steinguttone durchgefuhrt. Es wurden Masseri hergestellt, bei denen auf stets 45 Teile Tonerde 35, 45 und 55 Teile Quarz und dementsprechend 20, 10 und 0 Teile Magnesit genommen wurden. Der Magnesit wurde als reiner Magnesit eingefuhrt, der fast kein Eisen enthielt. Die Masse wurde zusammen geniahlen und entsprechend den Richtlinien der Deutschen Keramischen Gesellschaft hergestellt. Die Proben u-urden irn Versuchsofen auf bestimmte Temperaturen bestinimte Zeit lang erhitzt. Es wurde danri untersucht, welche Keaktionen sich in der Masse abspielten. Neben der chemischen Zusammensetzung wurde auch das physikalische und keramische Verhalten untersucht. Wichtig ist die Feststellung, in welcheni Teniperaturgebiet die Magnesia zu reagieren begimit und was dann erfolgt. Der Zerfall der Tonsubstanz erscheiiit in der Masse niit 20 und 10 Teilen Magnesit normal zu verlaufen. Daneben hat man die Bildung von Magnesiumoxyd aus Magnesiurncarbonat, die sich in einer Anderung des spezifischen Gewichts zeigt. Die Zersetzung des Magnesits zeigt sich in der Anderung des Wasseraufnahmeverrnogens, des Raunigewiclits und Eindickungsgrades. Die oberhalb 8000 eintretende Verfestigung des Scherbens spricht fur das Einsetzen der Reaktion und Bildung von Magnesiumoxyd. Die Vorgange scheinen sich in der Weise nbzuspielen, daB bis 4000 keine Anderung beim Brennen auftritt, bei 5000 beginnt der Magnesit Kohlensaure und Wasser abzugeben, das gebildete Magnesiumoxyd bildet dann die Struktur des Periltlas aus. A u s den Versuchen kann nian eine Reihe technischer Folgerungen xiehen. Bei begrenzteni Magnesitzusatz ninimt die mechanische Festigkeit gegenuber Kalksteingutmassen zu, das Sinterungsintervall ist grol3er als bei den kalkhaltigen Steingutmassen. Ob die GlasurriBsicherheit bei Magnesitsteingutrnassen sich gegenuber den Kalksteingutmassen, wo sie gering ist, steigern Iadt, sol1 iioch weiter untersucht werden. -
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